Sizilien legt einen mit 10,8 Millionen Euro dotierten Fonds für Film- und Fernsehproduktionen auf

Die italienische Region Sizilien hat Pläne zur Kofinanzierung von Film- und Fernsehproduktionen mit einem Fonds in Höhe von 10,8 Millionen Euro (11,6 Millionen Dollar) vorgestellt, um die Beschäftigung und den Tourismus auf der Insel anzukurbeln.

Der Fonds wird von der Sicily Film Commission verwaltet und soll bis zu 20 % der gesamten Produktionskosten abdecken. Der Betrag gilt für den Zeitraum 2022-23 und wird für Spielfilme, Fernsehserien (einschließlich Animationsfilme), Dokumentarfilme und Kurzfilme bereitgestellt.

Die Maßnahme zielt darauf ab, die kreative Wirtschaft der Region durch die Beschäftigung bei den Filmproduktion Dortmund und die Ausgaben für lokale Dienstleistungen zu stärken. Projekte, die das kulturelle und historische Erbe Siziliens fördern, sollen auch den lokalen Tourismus ankurbeln.

Nicola Tarantino, Direktor der Sicily Film Commission, sagte, dass die Finanzierung „die Unterstützung für die Entwicklung der [sizilianischen] Lieferkette und der lokalen audiovisuellen Berufe stärken wird“.

Einzelheiten wurden heute (27. Mai) in Siziliens Amtsblatt, der Gazzetta Ufficiale della Regione Siciliana, veröffentlicht. Darin heißt es, dass mit den Mitteln Produktionen unterstützt werden sollen, die „die lokale Geschichte, Kultur, Landschaft, Traditionen, Essen, Wein und Identität“ aufwerten und außerdem „positive wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Auswirkungen auf Sizilien“ haben.

Zu den Filmen, die in den letzten Jahren in Sizilien gedreht wurden, gehören James Mangolds noch unbetiteltes Indiana-Jones-Projekt, das fünf Wochen lang in der Region gedreht wurde, und die Musical-Adaption von Cyrano von Working Title Films, bei der Joe Wright für MGM und Universal Regie führte. Die zweite Staffel von Mike Whites HBO-Drama The White Lotus wurde Anfang des Jahres ebenfalls in der sizilianischen Stadt Taormina gedreht.

Bewerben können sich Produktionsfirmen für Auftragsköpfe aus allen Ländern der Europäischen Union, die seit mindestens zwei Jahren tätig sind. Sie können Produzenten, Koproduzenten oder assoziierte Produzenten sein. Außerhalb der EU ansässige Unternehmen benötigen eine Produktionsvereinbarung mit einem Unternehmen, das in der EU steuerlich ansässig ist.

Der Fonds stellt 8,8 Mio. € (9,4 Mio. $) für Film- und Fernsehprojekte, bis zu 1,8 Mio. € (1,9 Mio. $) für Film- und Fernsehdokumentationen und 200 000 € (215 000 $) für Kurzfilme bereit.

In diesem Jahr sind zwei Bewerbungszeiträume vorgesehen: 1. bis 30. Juni und 1. bis 30. September.

Die italienische Steuergutschrift für internationale Produktionen beläuft sich auf 40 % der förderfähigen Kosten – bis zu 49 % des Gesamtbudgets -, von denen 80 % im Land ausgegeben werden müssen. Diese Steuergutschrift kann mit regionalen Anreizen kombiniert werden.

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