Kaltschaummatratzen: für den gesunden Schlaf

Wer orthopädisch richtig und zugleich günstig schlafen möchte, sollte sich für eine Kaltschaummatratze entscheiden. Diese Matratzen gehören zur Gruppe der Schaumstoffmatratzen, für ihre Herstellung wird jedoch kein Treibmittel verwendet. Dadurch haben Kaltschaummatratzen eine längere Lebensdauer und bieten einen größeren Liegekomfort.

Grundsätzlich eignet sich eine Kaltschaummatratze für jeden Schläfertyp. Denn diese Matratzen sind in bis zu neun Liegezonen unterteilt, die den Schläfer in jeder beliebigen Schlafposition bestmöglich stützen.

Darauf ist beim Kauf von Kaltschaummatratzen zu achten

Wichtig ist zunächst einmal vor allem, dass eine Matratze in der richtigen Größe ausgewählt wird. So sollte die Matratze möglichst passgenau auf den Lattenrost passen. Ist dieser zu groß, verrutscht die Matratze, sodass sich die Liegezonen nicht mehr optimal an die Konturen des Körpers anpassen können. Bei einem zu kleinen Lattenrost besteht dagegen die Gefahr, dass sich Kuhlen oder Dellen bilden.

Härtegrad bei Kaltschaummatratzen

Eine äußerst wichtige Eigenschaft einer Kaltschaummatratze ist der Härtegrad. Der Härtegrad H1 etwa eignet sich für Menschen mit einem Gewicht von weniger als 60 Kilo. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Härtegrade, die jeweils auf ein bestimmtes Gewichtsspektrum ausgelegt sind. Dabei ist der Härtegrad sehr wohl auch gesundheitlich relevant. Denn bei einer zu weichen Matratze hängt die Wirbelsäule in einer seitlichen Schlafposition durch, während sie durch eine zu harte Matratze gekrümmt wird.

Für einen guten und gesunden Schlaf spielt aber auch die Höhe der Matratze eine entscheidende Rolle. Die Matratze sollte also eine Höhe von mindestens 16 Zentimetern haben, weil dadurch in Kombination mit dem richtigen Härtegrad unangenehme Stauchungen während des Schlafes verhindert werden.

Liegezonen – wichtig bei Kaltschaummatratzen?

Die Zahl der Liegezonen spielt dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Denn die meisten Kaltschaummatratzen besitzen sieben Liegezonen, was für einen erwachsenen Menschen auch durchaus ausreichend ist. Die Liegezonen entstehen übrigens dadurch, dass nach dem Aufschäumen und Aushärten der Kaltschaummatratze an der Oberfläche spezielle Schnitte angebracht werden.

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